Chronik

Am 23. Juli 1977 wurde in einer Gründungsversammlung in der Singener Kegelgaststätte “Gartenstadt“ beschlossen, dass die beiden Singener Vereine KSC Donauschwaben Fortuna und SKC Eintracht Singen zum neuen Verein SKG Singen 77 zusammengeführt werden. Ziel des Zusammenschlusses war zusammen den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. Mit drei Mannschaften wurde der Spielbetrieb aufgenommen, wobei die erste Mannschaft in der Landesliga A und die zweite Mannschaft in der Landesliga B spielte. Heimbahn war die Gartenstadt.

 

Sportlich stand der Zusammenschluss zuerst unter keinem guten Stern. Bereits 1978 stiegen die erste und die zweite Mannschaft ab.


1979 wurde die erste Mannschaft jedoch gleich Meister in der Landesliga B und stieg somit wieder in die Landesliga A auf.

Erst in der Saison 1982/83 wurde der durch den Zusammenschluss angestrebte Synergieeffekt erreicht. Die erste Mannschaft wurde Meister in der Landesliga A und bei den darauf folgenden Aufstiegsspielen konnte der 2. Platz hinter SC Regensburg belegt werden, was zum Aufstieg in die 2. Bundesliga reichte.

Bei den deutschen Meisterschaften 1983 werden von Einzelspielern der SKG hervorragende Platzierungen erreicht: Wolfgang Köcher wird mit Ulrike Roth Zweiter im Mixed und mit seinem Vater Heinz Köcher Dritter im Paarkampf.

In der 2. Bundesliga musste in der Saison 1983/84 recht chancenlos der 10. Platz hingenommen werden, was somit zum Abstieg in die Landesliga A führte.

Jedoch bereits in der Saison 1985/86 konnte wieder die Meisterschaft in der Landesliga A gefeiert werden. Auch die Aufstiegspiele wurden erfolgreich auf dem 2. Platz hinter R. W. Vohenstrauß abgeschlossen und der Aufstieg in die 2. Bundesliga war wieder geschafft.

Da aber zur Saison 1986/87 die Heimbahn von der Gartenstadt zu den Bahnen des ESV-Südstern Singen verlegt wurde, konnte auch diese Saison ohne echten Heimvorteil nur mit dem 10. Platz beendet werden. Somit war bereits zum zweiten Mal der Abstieg aus der 2 Bundesliga besiegelt.

Zur Saison 1987/88 wurde wieder auf die alte Heimbahn in der Gartenstadt gewechselt. Mit dieser Entscheidung waren ein paar Spieler nicht einverstanden und sie verliessen die SKG. Durch diese Schwächung konnte die Landesliga A nicht erhalten werden und man stieg in die Landesliga B ab.

Jedoch bereits wieder in der Folgesaison 1988/89 wird wieder der Aufstieg in die Landesliga A gefeiert.

Ein erneuter Bahnwechsel zum Sport- und Freizeitpark Twielfeld bedeutet in der Saison 1990/91 erneut den Abstieg in die Landesliga B.

1991 wird eine neue Vereinssatzung verabschiedet und die SKG wird ein eingetragener Verein. Neuer Name ist: SKG 77 Singen e.V.

Die Landesliga B will die SKG nicht, denn bereits in der Saison 1991/92 wird wieder in die Landesliga A aufgestiegen.

1992 führt die SKG zum ersten Mal das Hohentwielkegelturnier, ein Kegelturnier für Sport- sowie Hobbykegler, durch. Dieses Turnier wurde seither mit viel Erfolg jährlich durchgeführt.

Nachdem die Saison 1992/93 ohne nennenswerte Highlights vorüber ging, konnte in der Saison 1993/94 erneut die Meisterschaft in der Landesliga A gefeiert werden. Jedoch bei den Aufstiegsspielen in Bayreuth konnte nur Platz 3 hinter Hirschau und Pfedelbach belegt werden, welcher die SKG zu einem weiteren Jahr Landesliga A bestrafte.

Doch eben nur für ein Jahr. In der Saison 1994/95 wurde mit einer Spitzenpunktzahl von 34:2 die Meisterschaft in der Landesliga A ein weiteres Mal gefeiert. Die Aufstiegsspiele in Weil wurden dann auf dem zweiten Platz hinter Gerstetten beendet und somit war der Aufstieg in die zweite Bundesliga zum dritten Mal geschafft.

Aber leider wurde in der Saison 1995/1996 auch zum dritten Mal der direkte Abstieg geschafft. Durch den Abstieg hervorgerufen verliessen vier Spieler der 1. Mannschaft die SKG.

In der Saison 1996/1997 hatte die natürlich durch die Abgänge sehr geschwächte SKG das große Glück, dass mit einer minimalen Punktzahl von 6:30 der Abstieg verhindert werden konnte.

Nachdem der Verbleib in der Verbandsliga erreicht wurde, hat sich die SKG für die Runde 1997/1998 durch Slavko Matijasevic der vom SKC Aach kam verstärkt. Das absolute Highlight des Jahres 1997 war der dritte Platz im Einzel bei der deutschen Meisterschaft von Wolfgang Köcher.

In den Folgejahren bis zur Saison 2002/2003 kamen jährlich weiter gute Kegler aus der Region zur der SKG. Im einzelnem waren es, 2001 Ruch Jürgen, 2000 Wolfgang Müller beide vom SKC Mühlhausen. Fast zwangsläufig konnte in der Saison 2002/2003, ein Jahr nach dem 25-jährigen Vereinsjubiläum, erneut die Meisterschaft in der Verbandsliga gefeiert werden und somit war der vierte Aufstieg in die zweite Bundesliga geschafft. Da auch die zweite Mannschaft nach über 20 Jahren Meister in der Bezirksliga und somit Aufsteiger in die Landesliga wurde, war diese Saison 2002/2003 zu diesem Zeitpunkt das erfolgreichste Jahr der SKG 77 Singen e.V.

Die Saison 2003/2004 verlief dann eher unglücklich. Trotz der Verstärkung durch Karl-Heinz Riedel vom KC Vollkugel Mühlhausen und Roland Merk vom PSV Blitz Konstanz und Teil hervorragenden Ergebnissen musste die 1. Mannschaft die 2. Bundesliga wieder verlassen. Ebenso absteigen musste auch die 2. Mannschaft, für die die Landesliga in diesem Jahr zu stark war.

Die Saison 2004/2005 war die erfolgreichste Saison der SKG 77 Singen e.V. Die 1. Mannschaft schaffte in einem Herzschlagfinale (1 Holz) den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Im DKBC Pokalwettbewerb konnte das Halbfinale erreicht werden. Das Halbfinale fand im Twielfeld mit hochkarätigen Gegnern statt. Diese waren, der mehrmalige deutsche Meister und Championsleage-Sieger SKC Victoria Bamberg, Europapokalsieger ESV Ravensburg und die nur mit Nationalspielern besetzte Mannschaft von SKV Rot-Weiß Zerbst. Der SKG wurde für die Mannschaftsleistung wie auch für die hervorragende Organisation und Ablauf der Pokalbegegnung von allen Seiten nur gratuliert. Nur drei Wochen später wurde im Finale des Südbadischen Pokalwettbewerbs der noch fehlende Titel auf der Landesebene errungen und somit die erneute Teilnahme am DKBC Pokalwettbewerb gesichert.

In der Saison 2005/2006 kam Andreas Bauer vom SKC Überlingen zu der SKG. Somit waren die besten Spieler aus der Region in einer Mannschaft vereint. In diesem Jahr schaffte die SKG nach vielen Anläufen den ersten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Die 2. Mannschaft wurde Meister in der Bezirksliga und schaffte den Wiederaufstieg in Landesliga.

Die Saison 2006/2007 verlief Anfangs sehr gut, jedoch mussten die 1. Mannschaft auf ihren Spielführer und den besten Spieler der die SKG hervorgebracht hat, Wolfgang Köcher ab dem 8. Spieltag verzichten. Durch den guten Start reichte es am Schluss zum Klassenerhalt.

In der Pause zwischen den Runden, haben sich die Damen von Blau-Weiß Singen, der erfolgreichsten Damenmannschaft aus dem Bezirk, der SKG 77 Singen ev. angeschlossen. Somit hat die SKG jetzt ein Damenabteilung, die sicherlich versuchen wird an die erfolge der früheren Tage anzuknüpfen. Die Herren wurden durch den Zugang vom Martin Zimmermann der von der Vollkugel Mühlhauen kam verstärkt.